Ein Verein mit Tradition

Der 1. Lübecker Schwimmverein wurde am 10. Juli 1896 gegründet.

aus den 1950er Jahren

Erste Vereinszeitungen unter dem Namen „Die Spritzer“ wurden im Jahr 1958 herausgebracht.

Die Redaktion bestand aus Chef-Redakteur K. Cayé, Schriftführer war I. Brüggemann. Für die Zeichnungen war P. Westphäling verantwortlich, aktuelle Neuigkeiten lieferte E. Brüggemann.

Die im Januar 1958 erschienene erste Ausgabe wurde mit Schreibmaschine abgefasst, die Auflage ist unbekannt.
Inhaltlich gab es die unterschiedlichsten Rubriken.
Unter dem Betreff Sport-Berichte sowie Schwimmwart wurden Wettkampferfolge sowie die Entwicklung verschiedener Vereinsgruppen vorgestellt. Es konnten gute Erfolge bei der Jugendhallenmeisterschaft in Kiel erzielt werden. Weiterhin wurde die geplante Kunstschwimmgruppe vorgestellt, zu der alle Mädchen aufgerufen wurden, die nicht leistungsmäßig schwimmen wollten. Der Bericht des Schwimmwartes umfasste ebenso die Entwicklung der Wasserballmannschaft und die Wahl des Jugendwartes.
Die Vereinszeitung des Januar 1958 enthielt ferner einen Bericht Edith Brüggemanns, in dem sie die Teilnahme am Jungendleiterlehrgang Ende Januar 1958 in Kiel schilderte.
Der Bericht des Kassenwartes enthielt eine Erinnerung an alle Mitglieder, ihre Beiträge zu entrichten.
Unter der Rubrik Veranstaltungen wurde auf die Jahreshauptversammlung verwiesen, sowie ein regelmäßig stattfindender Kegelabend für Vereinsmitglieder angekündigt.
Auch die Trainingsabende nach Altersklassen wurden mit einer eigenen Rubrik angekündigt.
Privaten Entwicklungen in Familien des Vereins wurde in der Rubrik Aus der 1.LS-Familie eine Plattform geboten. Hier wurde die Geburt von Andrea Olderich erwähnt.
In der Meckerecke bekamen alle die Gelegenheit, konstruktive Kritik zu üben und Verbesserungsvorschläge betreffend beliebiege Themen an die Redaktion zu richten.
Unter Verschiedenes wurde ein flotter Akkordeonspieler (Stimmungskanone) gesucht, sowie um Zuschriften für die neue Vereinszeitung und die Meckerecke gebeten.

Die zweite Ausgabe „Die Spritzer“ erschien im Februar 1958.
Das Topthema war der Umgang mit Training dreimal die Woche in der Schwimmhalle. Die Einführung des Vereinstisches und die Kontrolle der eintretenden Personen auf bezahlte Beiträge wurde disktuiert.
Das Jahr wurde in eine Hallensaison und eine Freiwassersaison unterteilt. Nach der Freiwassersaison sollten sich alle Schwimmer, die an einem leistungsorientierten Training interessiert waren, bei einem Arzt die Sportgesundheit attestieren lassen. Ferner wurde allen Mitglieder die Werbung fü den Verein ans Herz gelegt.
Die Landeshallenmeisterschaften im Schwimmen und Kunstspringen in Neumünster 1958 verliefen zufriedenstellend für den Verein. Darauf folgte ein Bericht über den Spitzenschwimmerlehrgang in Neumünster, an dem K. Cayé und Heike Schrein teilnahmen. Weiter erwähnte sportliche Veranstaltungen waren der Klubkampf gegen Elmsbüttel in Hamburg im März 1958, für den mit anschließendem Beisammensein mit Tanz geworben wurde. Für die Wasserballmannschaft und die Kunstschwimmerinnen wurde weiter die Werbetrommel gerührt.
Die Familiennachrichten enthielten die Konfirmationen von Chr. Westfehling, A. Dangelmeier, M. Böge, K.-D. Hinz und Strecker.
Für die Meckerecke waren keine Meldungen eingegangen.
Unter Sonstiges wurde eine Wohnung für ein junges Vereinsmitglied gesucht. Weiterhin wurde Material für den Schaukasten gesucht.

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